5.-24.6.12: Naumburg – Ostsee-Tour (4)

==> HIER GEHT ES ZUM ANFANG DER REISE <== 

(Fortsetzung von Teil 3)

17.6.2012: Erste Motorrad-Erkundungstour auf Rügen

Wetter: morgens Regen, später bewölkt, gelegentlich Sonne, abends Regen

Höchsttemperatur: 17°

Tagesverlauf: Heute morgen prasselt Regen auf unser Womo-Dach. Mela ist zuerst wach und gleich mit Bobby unterwegs. An der Rezeption ergattert sie noch ein paar frische Brötchen, und so können wir gemütlich frühstücken. Nach dem Frühstück hat sich der Regen verzogen und die Sonne zeigt sich ein bisschen, so dass wir draußen sitzen und lesen können. Gegen 12:15 brechen wir zu einer ersten Erkundungstour mit dem Roller auf. Wir fahren zunächst in Richtung Sassnitz und machen beim Fährhafen Mukran Halt. Eine Fähre von Bornholm kommt gerade an, wir schauen ein wenig zu.

Fährhafen Mukran Fährhafen Mukran

Kritischer Blick auf den Fährhafen Mukran

Als plötzlich wieder schwarze Wolken aufziehen, beschliessen wir, den Rückweg anzutreten und noch einen kurzen Abstecher in Prora zu machen. Dort treffen wir natürlich sofort auf den „Koloss von Prora“, eines der größten Gebäude Europas.

Der Koloss von Prora - jedenfalls ein kleiner Teil davon… Der Koloss von Prora - jedenfalls ein kleiner Teil davon…

Der größte Teil des Gebäudekomplexes sieht unbenutzt aus, aber an einigen Stellen gibt es doch „Bewohner“: wir finden ein kleines Atelier zweier Künstler, das wir besuchen.

Atelier im Erdgeschoss Im Atelier Im Atelier

Danach gehen wir zu Fuß die wenigen Meter zum Ostseestrand. Hier sitzen wir eine Weile an einer kleinen Strandbar, essen Waffeln, trinken Kaffee und schauen auf die Ostsee hinaus. So muss Urlaub!

Blick vom Strand in Richtung Mukran/Sassnitz Blick vom Strand in Richtung Binz/Schloss Granitz

Mela am Strand Peter am Strand

Um halb vier sind wir beim Womo zurück. Mela kocht, wir können draußen gemütlich sitzen und essen.

Abendessen - zum Wohl! … und der Roller muss natürlich auch noch eingepackt werden!

Und abends sehen wir uns natürlich das dritte Vorrundenspiel der Deutschen an – und Holland muss heimfahren ;=))

18.6.2012: Mit dem Roller zu den berühmten Kreidefelsen

Wetter: morgens strahlend blauer Himmel und schon sehr warm, später leicht bewölkt, abends kurzes, aber heftiges Gewitter

Höchsttemperatur: 20°

Tagesverlauf: Heute morgen bin ich wieder dran: mit Bobby, mit Brötchen holen und mit Kaffee kochen. Heute früh ist es schon sehr warm, wir frühstücken draußen, müssen uns aber gleich die kurzen Klamotten anziehen. Plötzlich meldet sich der Alarm an unserem Abwassertank: 90% voll!? Das kann überhaupt nicht sein, und nach einigem Hin und Her beschließen wir, den Sensor an unserem Abwassertank zu reinigen. Dank dem Forum der Concorde-Reisemobilfreunde gelingt uns das auf Anhieb, die Anzeige zeigt jetzt korrekte (weil nachvollziehbare) 10% an! Die Aktion kostet uns allerdings einiges an Zeit, weshalb wir heute erst gegen 13:30 Uhr mit dem Roller losfahren. Zuerst geht es nach Sassnitz, und von dort ohne Unterbrechung weiter zum Parkplatz bei den Kreidefelsen im Naturpark Jasmund. Hier parken wir unser Motorrad auf dem speziellen Krad-Parkplatz (1,30€/Tag !), und laufen dann gemütlich die 3km zu den Kreidefelsen.

Auf dem Weg zu den Kreidefelsen Auf dem Weg zu den Kreidefelsen Auf dem Weg zu den Kreidefelsen

Erst gehen wir zur „Victoria-Aussicht“ von wo aus man den „Königsstuhl“, den bekanntesten aller Kreidefelsen, sehen (und fotografieren) kann.

Felsen bei der “Victoria-Sicht”

Der berühmteste aller Kreidefelsen…

Danach wagen wir uns an den Abstieg, und gehen die 412 (!) Treppenstufen hinab zur Ostsee.

Abstieg entlang der Steilküste Hurra, wir sind unten!

Auch hier verweilen wir einige Zeit am Strand, ehe wir den Rückweg antreten und die Stufen wieder hinaufgehen.

Mela mit Kreidefelsen im Hintergrund Peter am Strand

Am Strand vor den Kreidefelsen Die Kreidefelsen auf einem Panoramafoto am Parkplatz

Oben angekommen, ist die Zeit doch schon relativ weit fortgeschritten, deshalb sind wir froh, mit dem Pendelbus (1,65€/Person) wieder zurück zum PKW-Parkplatz fahren zu können. Dort angekommen genehmigen wir uns noch ein Radler, wobei uns die freundliche Frau hinter der Imbiss-Theke auf die sich hinter uns auftürmenden schwarzen Wolken aufmerksam macht. Die hatten wir noch gar nicht bemerkt!? Auf jeden Fall haben wir sofort den Roller gesattelt und sind auf dem direkten Weg zurück zum Stellplatz gefahren. Hier angekommen, hat es gerade noch für einen kleinen Imbiss im Restaurationszelt gelangt; kaum waren wir danach am Womo angekommen, ging das Unwetter los! Der Himmel öffnete alle Schleusen und schüttete uns für 30 min. lang förmlich zu! Danach hörte der Regen schlagartig auf, und vor unserem Womo stand das Wasser etwa 10cm tief!

Wasser vor dem Womo! Wasser vor dem Womo!

Bobby freute sich natürlich, er planschte vergnügt in der riesigen Pfütze! Kaum war der Regen dann wieder weg, begann das Wasser schon wieder zu versickern. Jetzt konnten wir im Womo alle Fenster öffnen und die frische Luft hereinlassen! Schließlich konnten wir uns dann auch dem abendlichen Fußballspiel widmen, ehe wir uns dann erschöpft in die Koje zurückzogen!

19.6.2012: Motorrad-Inselrundfahrt

Wetter: morgens sonnig, später Sonne-Wolken-Mix mit kühlem Wind

Höchsttemperatur: 18°

Tagesverlauf: Der Tag beginnt wieder mit Brötchen holen und Bobby ‚rausbringen. Wir frühstücken wieder draußen, auch wenn es heute deutlich kühler ist als gestern. Gegen 11:00 Uhr, nachdem auch die letzte Seite der Zeitung gelesen ist, machen wir uns für die Abfahrt fertig. Gegen 11:40 schließlich brechen wir mit dem Roller zu einer „Inselrundfahrt“ auf. Unser Tour führt uns zunächst wieder Richtung Sassnitz, von dort aber weiter über Sagard nach Glowe. Hier parken wir unseren Roller und erkunden den Strand. Von hier aus kann man bis zum Kap Arkona sehen!

Der Ostseestrand in Glowe Der Ostseestrand in Glowe Der Ostseestrand in Glowe

Danach geht es weiter über die Schaabe, die lange Landverbindung zwischen Jasmund und Wittow, die den Großen Jasmunder Bodden von der Ostsee trennt. Sehen kann man allerdings weder den Bodden, noch die Ostsee, denn die Schaabe ist vollständig von Wald bedeckt. Weiter geht die Fahrt über Juliusruh nach Breege, wo wir erneut Halt machen, dieses mal im Stadthafen.

Im Hafen von Breege Im Hafen von Breege Im Hafen von Breege

Der Hafen in Breege

Das nächste Ziel: die Wittower Fähre. Mit ihr überqueren den Breetzer Bodden. Vergebliche suche ich die Imbissbude auf der Südseite, bei der ich vor zwanzig Jahren mal einen Küstennebel getrunken hatte…

Auffahrt auf die Fähre Auf der Wittower Fähre Kurz vor dem Anlegen

Die weitere Route: über Trent, vorbei an Gingst, nach Bergen auf Rügen. Dort entdecken wir gleich einen großen LIDL, bei dem wir auch einkaufen, das spart uns später den Weg nach Binz. Nach dem Einkaufen schließlich geht es über Karow, vorbei an Lubkow, zurück zum Stellplatz, wo wir gegen 14:30 Uhr ankommen. Gesamtfahrstrecke heute: 78 km!

20.6.2012: Strandausflug – heute zu Fuß

Wetter: den ganzen Tag stark bewölkt und kühl, nur selten Sonne

Höchsttemperatur: 18°

Tagesverlauf: Heute erwartet uns kühles und windiges Wetter, so richtig macht das Frühstück draußen heute keinen Spaß. Wir bleiben daher bei einem heißen Kaffee. Später dann ist Lesen und Blog schreiben dran. Am frühen Nachmittag wird es endlich ein bisschen wärmer, wir machen uns daher auf den Weg zum Strand. Zu Fuß geht es durch den Wald, es sind nur zehn Minuten nach Prora. Wir gehen zu derselben Strandbar, die wir schon vor einigen Tagen angesteuert hatten.

Die Strandbar in Prora Zwei im Strandkorb

Bobby darf am Strand springen und natürlich in der Ostsee baden.

Bobby holt das Stöckchen! Bobby holt das Stöckchen!

Wir lassen uns zwei Waffeln mit Zucker und Zimt schmecken, lassen uns die Ostseeluft um die Nase wehen, und schließlich gehen wir wieder gemütlich zurück zum Womo. Heute abend gibt es keinen Fußball, daher schauen wir gemütlich noch einen Spielfilm an, ehe wir uns in die Koje zurückziehen.

21.6.2012: Fish & Chips in Klein Zicker

Wetter: morgens bedeckt, später strahlend blauer Himmel, windig

Höchsttemperatur: 20°

Tagesverlauf: Heute um 8:00 stehe ich auf – anschließend das übliche „Procedere“ mit Bobby und Kaffee. Gegen 11:45 Uhr brechen wir heute zur letzten Motorrad-Tour hier auf Rügen auf: die Fahrt geht über Binz, Sellin und Baabe weiter auf die Halbinsel Mönchgut (gesamt 63 km inkl. Rückweg). Vorbei an Thiessow am Thiessower Haken kommen wir nach Klein Zicker am letzten Zipfel der Halbinsel. Hier parken wir unseren Roller und gehen zum Strand. Mittlerweile herrscht strahlend blauer Himmel, aber dank des reichlich starken Windes ist es dennoch angenehm kühl.

Am Strand in Klein Zicker Mela im Wasser ;=))

Wir verweilen eine Weile am Strand, danach genehmigen wir uns einen Imbiss direkt am Strand: Fish and Chips! Übersetzt soviel wie: Backfisch-Happen und frittierte Kartoffelspalten. Lecker und viel!

Imbiß am Strand

Wir wollen Bobby nicht zu lange „zu Hause“ alleine lassen, deswegen treten wir wieder gegen 13:45 Uhr gemütlich den Heimweg an. Unsere Idee, unterwegs noch „kurz“ das Jagdschloss Granitz zu besuchen, scheitert kläglich, denn man muss weit entfernt vom Schloss parken und „zwangsweise“ mit einem Shuttle zum Schloss fahren. Das Shuttle ist jedoch nicht etwa ein Bus, sondern ein kleines Zügle, das über die Strasse tuckert. Egal, wir wollten ja sowieso wieder zurück zum Womo. Kurz noch beim LIDL in Binz eingekauft, dann sind wir schon wieder am Stellplatz! Wir sitzen noch eine Weile im Liegestuhl, sonnen uns und lassen es uns gut gehen.

Liegestuhl vorm Wohnmobil

Danach gibt es im Backofen aufgebackene Waffeln mit Zucker und Zimt. Und zum Schluss das erste Viertelfinale der EM: Tschechien gegen Portugal!

22.6.2012: Rückfahrt erste Etappe: nach Wörlitz 

Abfahrt: 8:40 Uhr bei km 21.873

Ankunft: 15:50 Uhr bei km 22.321

gefahrene km: 448

Wetter: morgens Sprühregen, später Sonne-Wolken-Mix

Höchsttemperatur: 20°

Tagesverlauf: Heute treten wir den geordneten Rückzug an. Wir wollen die 900 km nach Hause nicht am Stück fahren und teilen uns den Weg in zwei große und eine kleine Etappe auf. Unsere Route führt uns heute zurück über den Rügendamm nach Stralsund und über die A20 bis kurz vor Rostock. Danach geht es über die A19, A10 und später A9 vorbei an Berlin und Potsdam weiter Richtung Dessau bis zur Abfahrt Vockerode. Von dort sind es nur wenige Kilometer bis nach Wörlitz zum Stellplatz am Wörlitzer Park. Wir kommen dort gegen 15:50 Uhr an und nehmen einen Platz nahe der Einfahrt ein – morgen soll es ja in aller Frühe weitergehen. Bis zum Abendessen wird noch etwas gelesen, Fern geschaut und Blog geschrieben. Und am Abend dann: EM-Viertelfinale Deutschland gegen Griechenland – was für ein furioser Sieg!

Stellplatz: Wohnmobilstellplatz am Wörlitzer Park, Wörlitz. Nahe der A9. Unmittelbar neben einem großen PKW-Parkplatz und einem weiteren Parkplatz für Busse, durch Hecken ansprechend abgetrennt. Keine Ver-/Entsorgung. Platz für ca. 25 Womos, auch für große Womos geeignet. Strom auf Anfrage (Anschlüsse abgeschlossen). Parkscheinautomat: 5 € / Tag (8.00 bis 20.00 Uhr) und 5 € / Nacht (20.00 – 8.00 Uhr). Maximaler Aufenthalt: 24h.

Stellplatz Wörlitzer Park

Schöner Übernachtungsplatz in Wörlitz

23.6.2012: Rückfahrt zweite Etappe: nach Eibelstadt

Abfahrt: 8:20 Uhr bei km 22.321

Ankunft: 14:30 Uhr bei km 22.722

gefahrene km: 401

Wetter: den ganzen Tag Sonne-Wolken-Mix, warm

Höchsttemperatur: 22°

Tagesverlauf: Heute sind wir die ersten, die den Platz verlassen. Wir trinken nur schnell einen heißen Kaffee, dann sind wir schon wieder unterwegs. Es geht wieder zurück zur Autobahn, danach führt uns die Route über das Hermsdorfer Kreuz nach Erfurt, dann auf die A71 über den Rennsteig, dann über die A7 bis zum Biebelrieder Kreuz und schließlich noch die kurze Strecke auf der A3 bis Würzburg-Randersacker. Von dort sind es bis zum Stellplatz beim Wassersportclub Eibelstadt nur wenige Meter. Bei unserer Ankunft stellen wir fest, dass an diesem Wochenende die Einweihung des neuen Hafens inklusive Wohnmobilstellplatz gefeiert wird – vor allem am riesigen Festzelt sofort erkennbar. Wir bekommen trotzdem einen schönen Platz im hinteren Bereich und melden uns danach für eine (die letzte…) Nacht an. Wir haben mittlerweile ordentlichen Hunger, aber statt Grillwurst oder Steakweck genehmigen wir uns zum Abschluß unserer Tour Cordon Bleu mit Pommes in der Gaststätte direkt am Platz. Später dann sitzen wir noch lange gemütlich draußen, ehe wir dann zum EM-Viertelfinale Spanien – Frankreich den Fernseher einschalten.

Letzte Station: Eibelstadt Letzte Station: Eibelstadt Großes Festzelt in Eibelstadt

Stellplatz: Wohnmobilstellplatz beim Wassersportclub Eibelstadt, unweit der A3 bei Würzburg. Große, unparzellierte Wiese, auch für Wohnwagen und Zelte. Ver- und Entsorgung, freundlicher Platzwart nimmt Brötchenbestellungen entgegen. Preis 10,- € / Nacht inkl. Benutzung der WC’s (Sanitärcontainer am Platz). Einige Stromanschlüsse vorhanden. Gaststätte und Sporthafen direkt nebenan. Schöne Lage im Grünen, allerdings Bahnlinie in Hörweite.

24.6.2012: Rückfahrt letzte Etappe: nach Hause 

Abfahrt: 9:45 Uhr bei km 22722

Ankunft: 12:00 Uhr bei km 22848

gefahrene km: 126

Wetter: morgens Sonne-Wolken-Mix, später bedeckt

Höchsttemperatur: 20°

Tagesverlauf: Heute geht unsere Reise zu Ende. Wir haben nochmal Brötchen bestellt, genehmigen uns ein schönes Frühstück. Danach räumen wir alles zusammen und machen uns auf den Heimweg. Die Route geht über die A3 und die A81 bis zum Weinsberger Kreuz, danach auf die A6 bis zur Ausfahrt Neckarsulm. In Neckarsulm fahren wir direkt zum Stellplatz beim Aquatoll, wo wir den Grau- und den Schwarzwassertank leeren und außerdem letzteren auch spülen. Schließlich fahren wir die letzten Kilometer nach Hause, räumen alles aus dem Womo, verladen es ins Auto, und fahren nach Hause.

– E N D E –

5.-24.6.2012: Naumburg – Ostsee-Tour (3)

(Fortsetzung von Teil 2)

14.6.2012: Weiterfahrt nach Neuendorf mit Halt in Rostock

Start bei km 21.668 (9:45 Uhr), Ankunft bei km 21.730 (11:45 Uhr) in Rostock

Start bei km 21.730 (13:55 Uhr), Ankunft bei km 21.783 (14:45 Uhr) in Neuendorf

Gefahrene km: 115 insgesamt

Wetter: den ganzen Tag bedeckt, gelegentlich sonnig, am Nachmittag dann sonnig

Höchsttemperatur: 20°

Tagesverlauf: Um 8:00 Uhr stehe ich auf, gehe mit Bobby ‚raus und setze Kaffeewasser auf. Nach dem Frühstück (heute nur ein heißer Kaffee) machen wir uns auf den Weg nach Rostock; die Route geht im wesentlichen auf der B105 und lässt sich gemütlich fahren. In Rostock geraten wir noch in einen Baustellen-Stau, der uns einige Zeit aufhält, aber danach kommen wir dann beim Parkplatz am Stadthafen an. Ein riesiges Zirkuszelt nimmt die Hälfte des Platzes ein, so dass es schon um die Mittagszeit ziemlich eng zugeht. Trotzdem finden wir einen Platz für unser großes Mobil.

Stellplatz in Rostock am Stadthafen Die gehören zum Zirkus (wem sonst?)

Gegen 12:00 Uhr brechen wir dann zu Fuß in Richtung Altstadt auf – von hier aus nur ein paar Minuten. Wir besichtigen die Marienkirche,

Die Marienkirche von außen (Mela in der weißen Jacke) Alte Kirchenbauteile zum Mitnehmen (!) - gegen eine Spende Seitenschiff mit aufwändiger Verglasung

Orgel und Kanzel in der Marienkirche Der Altar in der Marienkirche Blick nach oben, das Gewölbe ist über 33 Meter hoch

Die Kanzel, von der auch schon Joachim Gauck predigte (!) Besonderheit: die Astronomische Uhr auf der Rückseite des Altars (!)

in der es als Besonderheit auch eine Astronomische Uhr gibt (im übrigen die älteste, noch mit dem Original-Uhrwerk funktionierende Uhr der Welt), laufen dann weiter zum Marktplatz,

Ensemble am Marktplatz Mela und die Kunst

Markt auf dem Marktplatz Peter auf dem Marktplatz in Rostock

von dem man auch gut das Rathaus sehen kann, und hinter dem sich das Kerkhoff-Haus versteckt.

Das Rathaus von Rostock Das Kerkhoff-Haus

Danach geht es weiter zur Nikolai-Kirche, wo wir gerade noch hineinkommen, da die Besuchszeit eigentlich um 13:00 Uhr endet.

Nikolaikirche; bei der Renovierung wurden im Dach (!) Wohnungen eingebaut! Vorbereitungen für ein Benefiz-Konzert Die Orgel

Weiter geht es entlang der alten Stadtmauer mit dem Kuhtor und dem Lagebuschturm bis zum Steintor,

Das Kuhtor, Teil der alten wiederhergestellten Stadtmauer Der Lagebuschturm Das Steintor

und von da zum Ständehaus, dem heutigen Oberlandesgericht.

Das Ständehaus, heute Oberlandesgericht

Danach treten wir den Rückweg an, nicht ohne einen Blick auf die Universität zu werfen.

Die Universität (jedenfalls ein Teil davon ;=))

Ensemble unweit der Universität

Am Womo angekommen, beschließen wir spontan, nicht hier in Rostock zu übernachten, irgendwie fühlen wir uns auf diesem engen Parkplatz nicht wohl (gleichwohl wäre Übernachten hier erlaubt und zudem noch kostenlos). Zum Glück sind wir aber nicht ganz zugeparkt, und so können wir gegen 14:00 Uhr losfahren. Als Ziel haben wir uns jetzt den altbekannten Stellplatz in Neuendorf am Saaler Bodden ausgesucht, wo wir auch schon um kurz vor drei ankommen. Der Hafenmeister weist uns einen Platz zu, den wir auch gleich einnehmen. Jetzt ist auch die Sonne herausgekommen, und wir können den Rest des Nachmittags vor dem Mobil verbringen. Abends gibt es dann lecker Berner Würstchen mit Risotto, ehe wir uns dann den beiden Fußballspielen widmen.

Stellplatz am Jachthafen in Neuendorf Der Jachthafen in Neuendorf

Stellplatz in Rostock: Stellplatz auf dem Parkplatz am Stadthafen, optimale Lage, da 5 min. zu Fuß zur Altstadt. Übernachtung kostenlos, aber ohne alles. Tagsüber von 8-20 Uhr Parkscheinpflicht, je Stunde 1 €. Keine ausgewiesenen Womo-Stellflächen, ständiger Parksuchverkehr, mit dem Risiko, zugeparkt zu werden. Wegen des riesigen Zirkuszeltes war es zusätzlich beengt, normalerweise geht es vermutlich nicht so eng zu.

Der Stell-/Parkplatz am Stadthafen in Rostock

Stellplatz in Neuendorf: Stellplatz am Jachthafen auf einer großen Wiese mit tollem Blick auf den Saaler Bodden. 10 € / Nacht, wird von Hafenmeister kassiert, inkl. Strom, Frisch- und Abwasser. Sanitärcontainer mit Dusche und WC (gegen Münzeinwurf). Grauwasser nur über separaten Behälter zu entleeren, da Einlauf hinter dem Haus nicht anfahrbar. Gleiches gilt für festeingebaute Fäkalientanks. Selbst Frischwasser tanken geht schlecht, es gibt zwar einen Schlauch, aber der hängt hinter dem Sanitärcontainer, und man muss mit dem Mobil auf dem Fahrradweg (und halb auf dem Rasen) parken, um den Schlauch zu erreichen. Schade!

Stellplatz in Neuendorf am Saaler Bodden

15.6.2012: Motorradtour nach Zingst

Wetter: morgens sonnig, später Sonne-Wolken-Mix, am Nachmittag dann bedeckt und gelegentlich Nieselregen

Höchsttemperatur: 19°

Tagesverlauf: Um 8:15 Uhr stehe ich auf und bringe Bobby ‚raus. Danach koche ich Kaffee. Vormittags ist lesen und Blog schreiben angesagt. Gegen Mittag schwingen wir uns auf den Roller und unternehmen einen Ausflug nach Zingst (gesamt ca. 50km). Wir besichtigen die Seebrücke,

Die Seebrücke in Zingst Mela auf der Seebrücke in Zingst Peter auf der Seebrücke in Zingst

schauen bei der Tourist-Info vorbei und lassen uns ein schönes Eis schmecken. Am Strand bewundern wir die großen Gemälde und Kunstobjekte aus Strandgut.

Der Strand von Zingst Kunst am Strand von Zingst

Danach tanken wir den Roller voll und fahren wieder zurück nach Neuendorf, wo wir gegen 14:30 ankommen.

Ankunft im Jachthafen von Neuendorf Ich darf auch mal auf’s Bild…

Der Imbiss am Hafen hat mittlerweile geöffnet, und da wir richtig Kohldampf haben, genehmigen wir uns ein Hamburger Schnitzel mit Bratkartoffeln. Wirklich lecker!

Lecker…

Da wir morgen weiter fahren wollen, verladen wir den Roller wieder in der Heckgarage, zumal jetzt zusehens dunklere Wolken aufziehen. Wir sitzen noch einige Zeit draußen, aber es wird jetzt auch immer kühler, bis es dann zu nieseln beginnt. Ab 18:00 Uhr ist schließlich wieder Fußball angesagt!

16.6.2012: Weiterfahrt nach Rügen

Start bei km 21.783 (10:15 Uhr), Ankunft bei km 21.873 (12:45 Uhr)

Gefahrene km: 90

Wetter: morgens Regen, später bedeckt, Nachmittags Regen, später dann wieder sonnige Abschnitte

Höchsttemperatur: 18°

Tagesverlauf: Um 8:15 Uhr bin ich schon mit Bobby unterwegs, anschließend koche ich wie immer Kaffee. Heute bleibt es auch beim Kaffee, denn wir wollen zügig aufbrechen. Die Route führt uns zurück auf die B105, dann weiter nach Stralsund, über die neue Rügenbrücke nach Bergen auf Rügen und von da über Land nach Karow und weiter nach Prora. Gegen 12:45 kommen wir, mittlerweile mit leichtem Nieselregen, an der Wohnmobiloase Rügen bei Prora an. Nach der Ver- und Entsorgung fahren wir durch die Schrankenanlage (irgendwie etwas eng mit unserem langen Mobil, aber es geht) und suchen uns einen schönen Platz am Rande aus, wo wir auch den Roller bequem ausladen können. Mela kocht Maultaschen mit Ei, danach fahren wir – es nieselt noch immer leicht – mit dem Roller nach Binz zum Einkaufen. Auf dem Heimweg fängt es dann richtig zu regnen an, und bis zur Rückkunft am Womo werden wir gut durchnäßt! Wir hängen unsere Klamotten zum Trocknen auf, danach ist wieder lesen und Blog schreiben angesagt…

Stellplatz: Wohnmobiloase Rügen, bei Prora. Weitläufiges Areal für 100 Wohnmobile. Schön angelegt, von Wald umgeben. Schrankenanlage, Empfang, Sanitärhaus. Vorbildliche Ver- und Entsorgung, vor dem Platz, auch für große Mobile gut geeignet. Übernachtung in der Hochsaison 13€, sonst 10€. Strom 1€ für 1,6kWh. Frischwasser 1€ für ca. 50l. Entsorgung über Bodeneinlass, 1€ für 4 min. (für unser beiden großen Tanks mussten wir zweimal einen Euro einwerfen). Vor dem Platz ein Restaurationszelt, ab 15:00 Uhr geöffnet. Etwas außerhalb des Ortes Prora, daher Fahrräder (oder natürlich Roller o. ä.) zu empfehlen. Einkaufen beim LIDL in Binz: 5,9km.

Wohnmobiloase Rügen Wohnmobiloase Rügen Wohnmobiloase Rügen - unser Standplatz

Auch keine schlechte Idee: mit dem Trike auf Rügen ‘rumdüsen

(Weiter siehe Teil 4!)

5.-24.6.2012: Naumburg – Ostsee-Tour (2)

(Fortsetzung von Teil 1)

11.6.2012: Weiterfahrt nach Boltenhagen

Start bei km 21.465 (9:45 Uhr), Ankunft bei km 21.639 (12:45 Uhr)

Gefahrene km: 166

Wetter: den ganzen Tag sonnig

Höchsttemperatur: 18°

Tagesverlauf: Um 7:30 Uhr stehe ich heute schon auf, denn um 8:00 Uhr hat sich der „fahrende Bäcker“ angesagt. Wir frühstücken noch schnell, danach geht es wieder los. Wir fahren direkt wieder auf die Autobahn, vorbei an Hamburg und Lübeck und dann über die A20 bis zur Ausfahrt Grevesmühlen. Von dort geht es über Land weiter nach Klütz, von dort sind es dann nur noch ein paar Kilometer bis Boltenhagen. Unser heutiges Ziel: der Stellplatz beim „SwinGolf Boltenhagen“ im Ortsteil Redewisch. Der Platz liegt etwas ausserhalb, die letzten Meter gehen über Schotter und Sand, aber dafür werden wir mit einem wunderbaren Stellplatz belohnt, den wir noch dazu fast ganz für uns allein haben! Nach unserer Ankunft bezahlen wir den Platz für 2 Nächte, danach genehmigen wir uns ein frisches Lübzer Pils im Zeltcafé direkt am Platz! Später dann lassen wir uns ein schönes Vesper schmecken, und am Abend schauen wir uns dann die beiden Fußballspiele im Fernsehen an!

Stellplatz: SwinGolf Boltenhagen, Ausbau 16, Ortsteil Redewisch. Anfahrt auf den letzten Metern etwas holprig (Schotterpiste). Liegt wunderschön im Grünen, direkt neben dem Golfplatz und dem Zeltcafé. Übernachtung 10€ ohne alles. Strom auf Anfrage. Keine ausgewiesenen Standflächen, man steht auf dem Parkplatz am Rande. Freundliche Betreiber.

Unser Stellplatz in Boltenhagen

Mela und Bobby in Boltenhagen Infotafel am Stellplatz

Blick auf den SwinGolf-Platz Das Zeltcafé Gleitschirmflieger mit Motor über unseren Köpfen - wie wir später erfahren, der Betreiber

Sonnenuntergang über der Ostsee Zufahrt zum SwinGolf-Platz

12.6.2012: Fußmarsch nach Boltenhagen

Wetter: morgens Regen, später Sonne-Wolken-Mix

Höchsttemperatur: 19°

Tagesverlauf: Um 8:15 Uhr stehe ich auf und gehe mit Bobby raus. Danach trinken wir gemütlich Kaffee. Wegen der unsicheren Wetterlage überlegen wir hin und her, wie wir heute nach Boltenhagen kommen – den Besuch im alten Ostseebad haben wir uns fest vorgenommen. Gegen mittag reißen die Wolken dann endlich auf und wir machen uns zu Fuß auf den Weg. Zuerst geht es bis zur Ostseeküste,

Steilküste, Blickrichtung Boltenhagen Steilküste, in die andere Richtung aufgenommen

dann auf dem Küstenweg entlang bis nach Boltenhagen (ca. 4km, etwa 1h).

 Auf dem Weg entlang der Steilküste

Wir besichtigen die Seebrücke

Die Seebrücke in Boltenhagen

und essen ein Eis im Café-Restaurant an der Promenade.

Mela und das Eis Peter und das Eis

Auf dem Heimweg kaufen wir noch geräucherten Fisch (Heilbutt und Aal) ein, dann geht es – immer noch trockenen Fusses – zurück zum Stellplatz. Nach unserer Rückkunft wird erst einmal zünftig gevespert, natürlich probieren wir von dem eben gekauften Fisch. Besonders der Heilbutt hat es uns angetan! Zum Ausklang des Tages sehen wir uns noch die beiden Fussballspiele im Fernsehen an, danach ziehen wir uns zurück in die Koje.

13.6.2012: Weiterfahrt nach Wismar

Start bei km 21.639 (10:00 Uhr), Ankunft bei km 21.668 (11:15 Uhr)

Gefahrene km:29

Wetter: morgens sonnig mit böigem Wind, ab mittags Sonne-Wolken-Mix

Höchsttemperatur: 18°

Tagesverlauf: Um 8:00 Uhr stehe ich auf, setze Kaffeewasser auf und gehe mit Bobby ‚raus. Nach dem Kaffee räumen wir gemütlich zusammen, und gegen 10:00 Uhr sind wir schon unterwegs. Die Route geht über Klütz direkt nach Wismar, unser Ziel ist der „Wohnmobilpark Westhafen“, wo wir bereits um 11:15 Uhr ankommen. Es ist schon reichlich Betrieb, aber viele fahren schon ab und wollen vorher noch entsorgen. Wir suchen uns einen freien Platz,

Unser Platz in Wismar Wohnmobilpark Westhafen Der Westhafen -in unmittelbarer Nähe zum Stellplatz

und schon eine halbe Stunde später machen wir uns zu Fuß auf den Weg zur Altstadt. Wir besichtigen die Kirche St. Nikolai,

St. Nikolai Alte Grabplatten vor St. Nikolai Die große Orgel von St. Nikolai

Altar und kleine Orgel von St. Nikolai Kanzel und Kronleuchter in St. Nikolai Peter vor St. Nikolai

sehen uns den Marktplatz und die „Wasserkunst“ an,

Ensemble am Marktplatz

Seestern, Alter Schwede und Reuterhaus (v.l.n.r.) Peter vor der “Wasserkunst”

Rathaus von Wismar Ensemble am Marktplatz Marktplatz mit Wasserkunst und Rathaus

und gehen danach weiter zur Marienkirche, von der nur noch der Turm übrig geblieben ist,

Das Archidiakonat neben der Marienkirche Das ist von der Marienkirche übrig geblieben… Kunst vor der Marienkirche

Kunst vor der Marienkirche Kunst vor der Marienkirche Im Inneren der Marienkirche

und – vorbei am Fürstenhof (heute Amtsgericht) zur Kirche St. Georgen.

Amtsgericht Alter Trabbi vor dem Amtsgericht St. Georgen

St. Georgen von Innen - wird seit über 20 Jahren renoviert

Anschließend kehren wir wieder zum Wohnmobil zurück und nehmen ein ordentliches Vesper zu uns.

Stellplatz: Wohnmobilpark Westhafen, für 50 Mobile, überwiegend parzelliert. 9€ / Nacht, Parkscheinautomat (Achtung passendes Kleingeld bereithalten), Entsorgung und Müll kostenlos, Frischwasser 1€ / 10min., Entsorgung mit doppeltem Bodeneinlass (mit/ohne Chemie). Die Parzellen sind unterschiedlich groß, nicht alle sind für große Mobile geeignet. Teilweise sind die Standplätze auch reichlich schräg (Keile). Entfernung zur Altstadt ca. 1km.

Einfahrt zum Stellplatz - am späten Nachmittag schon belegt! Der Stellplatz (rechte Seite) Zweiter Stellplatzteil hinter dem Netto

(Fortsetzung siehe Teil 3)

5.-24.6.2012: Naumburg – Ostsee-Tour

(Hier direkt zum Teil 2)

5.6.2012: Fahrt nach Aschbach

Start bei km 20.624 (10:00 Uhr), Ankunft bei km 20.860 (13:15 Uhr)

Gefahrene km: 236

Wetter: morgens starke Bewölkung, ab mittags Sonne-Wolken-Mix

Höchsttemperatur: 12°

Tagesverlauf: Um 10:00 Uhr geht es mit dem fertig gepackten Womo los. Wir fahren auf dem Weg über die A81, A6 und A3 zur Ausfahrt Geiselwind und dann weiter nach Aschbach. Da die Ortseinfahrt von Aschbach gesperrt ist, müssen wir eine längere Umleitung in Kauf nehmen – dafür lernen wir aber auch (zumindest im Vorbeifahren) das Kloster Ebrach kennen. Nach der Ankunft am Stellplatz beim Concorde-Werk wird erst mal ver- und entsorgt. Danach beziehen wir einen freien Standplatz. Gegen 17:00 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Sportplatz und lassen uns lecker griechisches Essen schmecken. Die Portionen sind wie immer riesig, aber es schmeckt uns ausgezeichnet. Im Fernsehen schauen wir uns abends noch eine Folge CSI Miami an, danach ziehen wir uns in die Koje zurück.

6.6.2012: Weiterfahrt nach Naumburg

Start bei km 20.860 (11:15 Uhr), Ankunft bei km 21.152 (15:30 Uhr)

Gefahrene km: 292

Wetter: morgens Regen, ab mittags Sonne-Wolken-Mix, abends leichter Regen

Höchsttemperatur: 17°

Tagesverlauf: Um 6:30 bin ich schon mit Bobby draußen, danach koche ich Kaffee. Um 7:30 Uhr sind wir dann schon mit unserem Womo bei der Service-Annahme. Das Code-Schloss an unserer Tür wird instandgesetzt, nachdem einige Ziffern nicht mehr richtig funktionieren. Die Arbeiten dauern zwar etwas länger als geplant, aber wir werden zu unserer voll(st)en Zufriedenheit bedient. So kommen wir auch schon am späten Vormittag wieder weg und nehmen den direkten Weg nach Naumburg: A3 bis Kreuz Biebelried, A7 bis Kassel, dann auf die A44 und dann über die Landstrasse nach Naumburg, wo wir gegen 15:30 Uhr auf dem Märchencamping ankommen. Es sind nur wenige CRMFler da, aber bis zum Abend treffen dann mehr und mehr Womos ein. Abends dann gehen wir zusammen in die Pizzeria Da Silvio in Naumburg und lassen uns dort lecker Pizza schmecken. Später wird dann noch das Fass in der Scheune angestochen und ein erstes Pils gezapft. Gegen 23:00 Uhr fallen wir totmüde ins Bett.

7.-10.6.2012: Jahrestreffen der Concorde-Reisemobilfreunde in Naumburg

Tagesverlauf 7.6.:
Wetter: morgens leichter Regen, ab mittags Sonne-Wolken-Mix, abends bedeckt

Höchsttemperatur: 19°

Nach dem Aufstehen wird erst mal gemütlich gefrühstückt. Danach laden wir den Roller aus der Heckgarage und machen ihn startklar. Gegen halb drei Uhr nachmittags breche ich dann zu einer ersten Tour auf und fahre von Naumburg über Landstraßen an die Edersee-Talsperre (ca. 40km gesamt).

Pumpspeicherkraftwerk Edersee-Talsperre Mit dem MP3 unterwegs… MP3 in Naumburg

Nach meiner Rückkunft gibt es Kaffee und Blechkuchen, der mittlerweile für die CRMFler angeliefert wurde. Um 18:30 Uhr halten Andreas und Frank die Begrüßungsrede, anschließend folgt gemeinsames Grillen in der Scheune. Das eine oder andere frisch gezapfte Pils gehört natürlich auch dazu!

Unser Rondell in Naumburg (von rechts nach links) Unser Rondell in Naumburg (von rechts nach links) Unser Rondell in Naumburg (von rechts nach links)

Ungewöhnliche Gäste… Ungewöhnliche Gäste… Mela mit Rainer und Theo

Du Esel!

Tagesverlauf 8.6.:
Wetter: morgens bedeckt, ab mittags Sonne-Wolken-Mix

Höchsttemperatur: 22°

Nach dem Aufstehen frühstücken wir heute draußen – es ist schon früh angenehm warm. Danach werden die Fahrräder präpariert: um 11:00 Uhr brechen wir mit zahlreichen anderen CRMFlern zu einer geführten Radtour auf. Detlef übernimmt die Führung! Die Strecke beträgt insgesamt 33km und macht dank des guten Wetters heute viel Spaß – wenngleich es unterwegs immer wieder einige anstrengende Steigungen gibt. Zur Belohnung machen wir unterwegs bei einer Eisdiele (Eiscafe Cortina in Bad Emstal – Sande) halt und lassen uns einen doppelten Eiskaffee schmecken! Unterwegs kommen wir ausserdem beim Schloss Riede im gleichnamigen Örtchen vorbei. Nach unserer Rückkehr gegen 14:45 Uhr gibt es wieder Kaffee und Kuchen. Nach dem Duschen sind wir dann auch wieder fit, und so gehen wir abends wieder zum Grillen in die Scheune!

Die Eisdiele unterwegs  Unterwegs beim Schloss…

Unterwegs beim Schloss… Unterwegs beim Schloss… 

Tagesverlauf 9.6.:
Wetter: morgens sonnig, ab mittags Sonne-Wolken-Mix, abends leichter Regen

Höchsttemperatur: 20°

Mela ist heute zuerst wach und gleich mit Bobby unterwegs. Ich mache derweil Kaffee, und so frühstücken wir heute wieder draußen und vernaschen französisches Gebäck. Um 11:00 Uhr brechen wir dann zu einer Motorradtour auf: Jörn fährt mit seiner Harley voraus, dann folgen drei Roller (eine Vespa, Bine auf ihrem Phönix und Mela und ich auf dem MP3), und zum Schluss kommen Leo und Andrea auf ihrer BMW. Die Route geht gemütlich über Land bis zur großen Edersee-Talsperre, wo wir einen kurzen Halt machen. Danach geht es weiter nach Fritzlar, dort machen wir einen kleinen Stadtrundgang und genießen einen Eisbecher im Eiscafé Venezia.

Motorradtour zur Edersee-Talsperre Die große Talsperre Blick von der Talsperre hinunter

Jachthafen auf der Talsperre

Auf der Talsperre Auf der Talsperre

Nächster Halt: Fritzlar! Ohne Worte… In der Altstadt von Fritzlar

In der Altstadt von Fritzlar In der Altstadt von Fritzlar

Nach unserer Rückkunft in Naumburg gegen 15:00 Uhr gehen wir zum CRMF-Bogenschießen. Das macht richtig Spass, und noch dazu haben wir beide Erfolg: Mela belegt bei den Damen den 1. Platz, ich schaffe es immerhin noch auf Platz 5 bei den Herren! Vor dem Abendessen nehmen wir in der Scheune unsere Urkunden in Empfang; danach gibt es ein großes und leckeres Buffet! Das Spiel der Deutschen gegen Portugal sehen wir uns dann auf einer Großbild-Leinwand an – kein herausragendes Spiel, eher ein Arbeitssieg. Gegen 23:00 Uhr ziehen wir uns dann zurück, denn morgen geht es schon wieder weiter!

10.6.2012: Fahrt nach Egestorf

Start bei km 21.152 (12:15 Uhr), Ankunft bei km 21.465 (17:15 Uhr)

Gefahrene km: 313

Wetter: morgens sonnig, ab mittags Sonne-Wolken-Mix, abends bedeckt

Höchsttemperatur: 20°

Tagesverlauf: Nach dem Aufstehen machen wir uns erstmal frischen Kaffee. Danach packen wir gemütlich unsere Sachen zusammen. Gegen mittag verabschieden wir uns nach und nach von den anderen CRMFlern und brechen Richtung Hamburg auf.

Achim und Rainer beim Fachsimpeln Hier sind wir ausnahmsweise mal BEIDE drauf! Bei der Verabschiedung…

Unser Ziel ist heute der Stellplatz beim Aquadies in Egestorf, den wir noch von früher kennen. Wir kommen dort gegen 17:15 Uhr an und widmen uns erst mal dem Ver- und Entsorgen. Die SaniStation ist zwar auch für unser großes Mobil gut anzufahren, liegt aber leicht abschüssig, so dass wir unsere Tanks nicht ganz entleeren können. Den Wassertank aber machen wir randvoll! Um 18:30 schalten wir den Fernseher ein schauen uns das Spiel Spanien-Italien an, danach wird gemütlich gevespert.

Peter und das Vesper!

Das Spiel Irland-Kroatien später ist schon deutlich spannender, und danach ziehen wir uns in die Koje zurück.

Stellplatz: Wohnmobil-Stellplatz beim Aquadies, Egestorf. Unweit der Autobahn. Ausgewiesener und abgesperrter Teil des Natur-Freibad-Parkplatzes. Ver- und Entsorgung (SaniStation). Strom. Frischwasser 1€ / 10min, Entsorgung und Müll kostenlos. Gebühr 7€ / Nacht, wird kassiert.

Unser Platz in Egestorf

Stellplatz beim Aquadies Stellplatz beim Aquadies Das Aquadies

VE am Stellplatz beim Aquadies Infotafel beim Aquadies

Weiter geht’s beim Teil 2!

26.-28.5.12: Pfingsten am Main

Das Pfingstwochenende verbrachten wir ganz spontan (weil der Wetterbericht so schönes Wetter vorhergesagt hat) auf dem Stellplatz des Wassersport-Clubs Eibelstadt am Main. Der Platz liegt wirklich sehr schön, auf einer großen Wiese, neben dem Jachthafen. Es gibt auch ein kleines Restaurant am Hafen, das wir natürlich gleich getestet haben. Am Sonntag haben wir einen Ausflug nach Kitzingen gemacht und uns – bei leider etwas bedecktem Himmel – die Altstadt angesehen. In einem Café gab es dann ein Banana Split – zum Trost ;=))

Stellplatz in Eibelstadt St. Johannes (Gemälde im Altarraum) St. Johannes (Orgel)

Peter in Kitzingen am Main Kitzingen Rathaus Genuß ohne Verdruß!

Nach zwei Tagen war das Vergnügen schon wieder vorbei – doch hier kommen wir mit Sicherheit bald wieder her!