Über Peter

Wohnmobilreisen - das ist mein Hobby!

1.1.2011: Weiterfahrt nach Bad Wörishofen

Das Käsefondue war auch heute nacht noch zu spüren, und so fiel es uns nicht schwer, heute morgen frühzeitig aufzustehen. Wir wollten ja schließlich die nächste Etappe in Angriff nehmen…

Früh morgens hatte es ein wenig geschneit, aber es wurde rasch wärmer, deshalb blieb kein Schnee liegen. Gegen 10:30 Uhr, nach einem schnellen Kaffee, waren wir wieder on the road. Die Route führte uns immer über die Autobahn Richtung München, dann nahmen wir die „West-Umfahrung“, und anschließend die Autobahn Richtung Lindau bis kurz vor Bad Wörishofen. Bis zum neuen Stellplatz an der Therme waren es dann nur noch ein paar Kilometer.

Hier angekommen, suchten wir uns einen der noch zahlreich vorhandenen freien Plätze aus, der auch von der Länge her passend war. Anschließend meldeten wir uns in der Therme an und bezahlten die Platzgebühr für drei Übernachtungen.

Abends gab es dann nur noch etwas Leichtes zum Essen, dann genehmigten wir uns den Abend-Spielfilm und anschließend begaben wir uns zur Nachtruhe!

Moby Dick in Bad Wörishofen Der Stellplatz in Bad Wörishofen an der Therme

31.12.2010: Silvester in Bad Gögging

Heute morgen haben wir erst mal frische Brötchen und noch ein paar Lebensmittel eingekauft. Danach haben wir dann richtig gemütlich gefrühstückt.

Hier am Stellplatz war heute wenig Betrieb. Die Therme hatte heute nur eingeschränkt geöffnet, wir hatten hier also den ganzen Tag Ruhe. Wir sind mit Bobby spazieren gegangen und haben unsere Wasservorräte aufgefüllt. Und außerdem haben wir unsere Route für morgen geplant!

Und dann: Silvester! Außer uns war nur ein einziges weiteres Wohnmobil am Platz. Allzuviel Trubel hatten wir also nicht zu befürchten. Mihaela hatte Käsefondue vorbereitet, und im Kühlschrank wartete der Champagner auf uns. So konnte Silvester kommen!

Und wir wurden nicht enttäuscht – wir erlebten um Mitternacht ein tolles Feuerwerk! Offensichtlich hatte die Kurverwaltung und eines der naheliegenden Hotels kräftig mitgemischt!

Leider war uns das reichhaltige Käsefondue doch schwer im Magen gelegen. Statt Schampus um Mitternacht gab es einen Mokka für die Verdauung, und nachdem die Knallerei zu Ende war, zogen wir uns rasch in die Koje zurück!

Käsefondue an Silvester

30.12.2010: „Sonne mit Zähne“

Wir haben heute erstmal ausgeschlafen und danach gemütlich Kaffee getrunken. Während Mihaela das Essen für heute abend vorbereitete (gefüllte Paprika), war Peter draußen unterwegs, um ein paar schöne Fotos zu machen. Zwar schien hier die Sonne, aber es war am Morgen immerhin -8° kalt!

Am Nachmittag besuchten wir dann die Therme, um endlich richtig abzuspannen. Die Römersauna ist hier doch tatsächlich stilecht in einem nachgebauten Limes-Turm untergebracht! Und auch sonst konnte uns die Limes-Therme überzeugen!

Nach der Sauna haben wir die vorbereiteten gefüllten Paprika verdrückt, und nach dem Spielfilm sind wir dann totmüde in die Koje gefallen…

Unser Standplatz an der Limes-Therme Der überdachte Fußweg zur Therme 

29.12.2010: Weiterfahrt mit Hindernissen

Heute morgen sind wir zielstrebig aufgestanden und haben gut gefrühstückt. Danach haben wir noch schnell Frischwasser nachgetankt. Schon gegen 10:30 Uhr waren wir dann unterwegs in Richtung unseres ersten Zieles: der Kaiser-Therme in Bad Abbach.

Bis Bad Abbach haben wir es denn auch gut geschafft. Beim EDEKA haben wir noch schnell unsere Vorräte ergänzt, dann sind wir zur Therme weitergefahren. Der Weg dorthin führte über eine gut gebaute Straße und durch einen Tunnel, doch dann ging es nur noch über eine schmale Straße weiter. Die war bei unserer Ankunft schlecht geräumt und stellenweise vereist, aber wir haben den knappen Kilometer bis zur Therme trotzdem gut geschafft. Bei der Therme angekommen entdeckten wir dann gleich den Wohnmobil-Stellplatz auf der Tiefgarage. Problem nur: die enge Zufahrt, rechts und links Berge von Schnee…

Wir bahnten uns also mühsam den Weg zum Stellplatz, stellten dann aber fest, dass der – eigentlich für Wohnmobile reservierte – Platz von PKWs zugeparkt war. An einen Platz mit Stromanschluss war also nicht zu denken. Zudem war der gesamte Platz nicht geräumt. Wir überlegten uns daher, wie wir hier wieder wegkommen sollten, wenn es wieder anfangen sollte zu schneien?

Am Ende entschieden wir uns, wieder wegzufahren. Im tiefen Schnee wendeten wir mühsam unser Womo, dann ging es durch die schmale Einfahrt wieder auf die Straße. Dabei blieben wir gleich mehrmals mit der Seitenverkleidung an den Schneebergen hängen – zum Glück alles nur „weiche Hindernisse“, daher wurde nichts beschädigt. Erst als wir auch die schmale, teils vereiste Strasse zurück bis zum Tunnel geschafft hatten, konnten wir wieder aufatmen…

Unser nächstes Ziel sollte der Stellplatz „Am Pflegerspitz“ im benachbarten Kelheim sein. Nach etwas mehr als 10 km Fahrt kamen wir am völlig zugeschneiten und vereinsamten Stellplatz an. Hier wurde offensichtlich weder geräumt noch gestreut, wir haben es erst gar nicht versucht, auf den Platz zu fahren. Hier konnten wir also auch nicht übernachten – doch jetzt war guter Rat teuer!

Also Touring24-on-Tour angeworfen, und mit der Umkreissuche nach dem nächsten Stellplatz gesucht. Resultat: Wir fahren nach Bad Gögging zum Stellplatz an der Limes-Therme! Hier sind wir dann auch nach kurzer Fahrt angekommen. Der Stellplatz ist Teil eines großen PKW-Parkplatzes und eigentlich nur für Wohnmobile reserviert, aber das hinderte leider auch hier niemanden, seinen PKW auf den reservierten Plätzen abzustellen. Mit etwas Glück fanden wir aber einen schönen Platz ganz am Ende des reservierten Bereiches, auf dem wir uns dann auch gleich niederließen. Danach haben wir dann an der Therme den Stellplatz für drei Nächte bezahlt – hier wollen wir jetzt auch über Silvester bleiben!

Am Abend dann sind wir schön Essen gegangen – im Zagreb-Grill „Antonius-Haus“ wurden wir hervorragend und mehr als reichhaltig bedient! Das entschädigte doch prima für den anstrengenden Tag!!

Auf der Fahrt… Peter am Ruder

28.12.2010: Schneespaziergang

Heute haben wir erstmal ausgeschlafen. Danach haben wir uns zu unserem Lieblings-Chinesen, dem Restaurant „Tan Do“ in Bad Rappenau, zum Mittagessen begeben. Heute gab es dort Chinesisches Buffet, und wir haben es uns richtig gut gehen lassen!

Danach haben wir dann einen ausgiebigen Spaziergang gemacht. Bobby fühlt sich hier im Schnee richtig wohl!

Abends haben wir dann mit Touring24 on Tour unsere Weiterfahrt geplant und unseren Blog aktualisiert. Und da wir morgen beizeiten weiterfahren wollen, werden wir uns entsprechend früh in die Koje zurückziehen!

Bobby fühlt sich wohl! Stellplatz Bad Rappenau Gradierwerk im Kurpark Mela und Bobby

27.12.2010: Endlich Abfahrt!

27.12.2010 – 9.1.2011: Moby Dick geht wieder auf Tour!

Heute morgen haben wir uns – mit einem Tag Verspätung gegenüber unserer ursprünglichen Planung – auf den Weg gemacht. Da es aufgrund der winterlichen Verhältnisse und der Schneeberge am Straßenrand unmöglich war, mit unserem Wohnmobil bis vor die Haustüre zu fahren, mussten wir umdisponieren und mit dem beladenen PKW zum Womo fahren.

Vor dem Beladen haben wir dann erstmal unsere beiden Heizungen angeworfen und das Dach von der Schneelast befreit.  Dann haben wir alles grob eingeräumt und sind gegen 13:30 Uhr losgefahren. Unser erstes Ziel sollte mal wieder der Stellplatz in Bad Rappenau sein, hier kamen wir dann gegen 15:00 Uhr an.

Außer uns war nur ein weiteres Womo da, und so konnten wir uns einen Standplatz aussuchen. Vorher aber haben wir noch den Frischwassertank aufgefüllt – gut, dass die Wasserversorgung hier auch im Winter funktioniert!

Stellplatz Bad Rappenau

Schneerekord!

Es schneit seit gestern morgen ununterbrochen – das Ergebnis sieht man auf dem Bild. Es hat binnen 24 Stunden insgesamt 31 cm Neuschnee gegeben! Trotz Räumdienst sind die Straßen schneebedeckt, selbst auf den Autobahnen liegt auf einigen Abschnitten eine geschlossene Schneedecke. Hier im Neubaugebiet bewegt sich nichts und niemand – außer vereinzelten Leuten, die vor ihrer Haustüre Schnee schippen. Unser für morgen früh geplanter Start in den Winterurlaub steht damit in den Sternen…

Der Wetterbericht sagt voraus, dass es noch bis in den Abend hinein schneien soll. Morgen soll sich das Wetter dann beruhigen, und am Montag wird ruhiges und kaltes Winterwetter erwartet. Wenn alles klappt, wollen wir jetzt am Montag starten!

Schneerekord in Talheim - mehr als 30 cm Neuschnee in weniger als 24 Stunden!

Moby Dick wird präpariert…

Nach der letzten Tour hat unser Dicker doch ganz schön Schmutz angesetzt. Wir haben ihn daher heute einer Schnellwäsche unterzogen, und zum Schluss haben wir ihm dann eine doppelte Behandlung mit Heißwachs gegönnt. Besonders letzteres ist wichtig, damit Salz und Dreck nicht so schnell haften bleiben. Und vor allem wollen wir damit vermeiden, dass am Heck (GFK!) wieder so viele Rostpickelchen entstehen!

Moby Dick - Behandlung mit Heißwachs!

Unser Winter-Weihnachts-Silvester-Törn naht…

Zwei Tage vor Heiligabend stecken wir bereits tief in den Vorbereitungen für unseren zweiwöchigen Winter-Womo-Urlaub, der am 26.12. beginnen wird. Wenn alles so klappt, wie wir uns das vorgestellt haben, dann werden wir – abhängig von der Wetter- und Schneelage – eine Rundtour durch Bayern und das Allgäu unternehmen. Dabei wollen wir – ähnlich wie letztes Jahr – wieder die eine oder andere Therme „mitnehmen“. Unser erstes Ziel wird voraussichtlich Bad Abbach sein, alles weitere wird sich dann zeigen!

Auf jeden Fall wollen wir ab und zu von unterwegs in diesem Blog berichten, und vielleicht auch das eine oder andere Foto einstellen. Wir werden sehen, von wo aus wir überhaupt Empfang haben werden…

11.-16.11.2010: Aschbach (CRMF) und Burgbernheim

Am späten Abend des 11. November sind wir nach Aschbach aufgebrochen. Ziel: der Übernachtungsplatz vor dem Concorde-Werk. Wir kamen erst gegen 21:30 abends an, fanden aber zum Glück noch einen freien Platz. Wie sich am nächsten Tag herausstellen sollte, hatten noch einige andere Concorde-Fahrer die Idee, den Freitag vor dem ersten CRMF-Technik-Workshop für Arbeiten in und ums Fahrzeug zu nutzen.

Wie auch immer – nach einer regnerischen Nacht quälten wir uns um 6:30 Uhr aus dem Bett. Schließlich hatten wir ja für 7:30 Uhr unseren Werkstatttermin für die Dichtigkeitsprüfung. Pünktlich erschienen wir bei der Anmeldung, und erfuhren, dass unser Termin auf 10:00 Uhr verschoben wurde. Heiligs Blechle!

Also zurück ins Fahrzeug, nochmal Kaffee aufgesetzt. Auf der Trittstufe fanden wir frische Frühstücksbrötchen, toller Service! Später nochmal mit Bobby eine Runde gedreht, bis wir dann um 10:00 Uhr wieder in der Anmeldung erschienen. Gleich darauf wurde unsere Moby Dick von einem Service-Techniker in Empfang genommen und in die Halle gefahren.

Das Ergebnis der Dichtigkeitsprüfung, zwei Stunden später: trotz aller Anstrengungen konnte der Service-Techniker von Concorde nichts finden! Also – Plakette zugeteilt, Serviceheft aktualisiert, Rechnung bezahlt, entlassen!

Der nächste Weg führte uns zum Mittagessen nach Schlüsselfeld und anschließend zum Gas-Tanken an die Tankstelle vom Autohaus Maier in Schlüsselfeld. Unser Tank war nur zu etwa einem Viertel leer, entsprechend schnell war die Aktion beendet.  Danach ging es zurück zum Werksgelände, wo für die Concorde-Reisemobilfreunde ab 14:30 Uhr der Mitarbeiter-Parkplatz reserviert war. Wir waren gegen drei Uhr da und stellten uns neben einen der bereits angekommenen Kollegen.

Der Workshop begann dann noch am selben Abend mit einer Begrüßung durch die Organisatoren und einem gemeinsamen Abendessen. Am Samstag dann fanden die eigentlichen Workshops statt, bei denen umfangreiche Kenntnisse rund um die Fahrzeuge vermittelt wurden. Bei der Gelegenheit bekamen wir dann auch vom freundlichen Ten-Haaft-Techniker ein neues Update für unseren Sat-Receiver verpasst. Und wiederum gab es abends ein gemeinsames Abendessen.

 Am Sonntag fanden dann die letzten Gespräche beim Weißwurst-Frühstück statt. Wir verabschiedeten uns gegen halb zwölf und fuhren anschließend bei wunderschönem sonnigem Wetter weiter nach Burgbernheim, wo wir noch zwei Tage dranhängen wollten.

Leider wurden uns die zwei Tage durch anhaltenden Dauerregen vermiest. Bereits in der Nacht zum Montag setze der Regen ein, und es wurde prompt gleich erheblich kälter. Bis Dienstag früh fielen die Außentemperaturen auf gerade mal 4 Grad, bei weiter anhaltendem Regen. Unser Versuch, am Montag mittag ein Lokal zum Mittagessen zu finden, scheiterte kläglich. Die meisten Lokale hatten Montags Ruhetag, die übrigen keine warme Mittagskarte. Dafür waren wir bei unserer Rückkehr zum Mobil einigermaßen gut durchnässt…

Nun denn, am Dienstag nachmittag traten wir den Heimweg an. Beim Autohof in Wörnitz machten wir noch beim Burger King Station, ehe wir den Rest des Heimwegs hinter uns brachten. Zu Hause angekommen, machten wir dann sofort unser Mobil wieder winterfest und unterzogen es außerdem einer groben Außenreinigung. Danach stellten wir es dann wieder auf seinem Standplatz ab.

Fazit: Gelungener Technik-Workshop, anschließende Tage ins Wasser gefallen!