25.8.12: Regen- und Ruhetag

Heute morgen werde ich vom Prasseln der Regentropfen wach. Über uns nur dunkle Wolken. Ich gehe mit Bobby – heute mit Schirm – raus. Mela kocht Kaffee, und wir frühstücken heute gemütlich im Womo. Da es immer noch regnet und kaum Besserung in Sicht ist, beschäftigen wir uns heute mit lesen und planen die weitere Route. Zum Mittagessen gibt es heute mit Gorgonzola gefüllte Gnocchis, dazu Bratwurst und Gemüsesauce.

Erst am Nachmittag kommt Wind auf und vertreibt die Regenwolken. Endlich kommt die Sonne wieder zum Vorschein, und wir können sogar noch ein bisschen draußen sitzen!

Abends genehmigen wir uns noch ein Vesper und schauen ein bisschen fern. Danach geht es in die Koje!

24.8.12: Radtour nach Nymindegab

Heute bin ich wieder mit Bobby dran, und Mela bereitet den Kaffee vor. Der Tag beginnt mit Sonne und einigen Wolken, aber praktisch ohne Wind. Wir beschließen, die Räder aus der Heckgarage zu holen und den Croozer zusammenzubauen. Gegen Mittag brechen wir zur Radtour auf. Von Bork Havn geht es zum Fahl Kro, einem uralten Gasthof, der heute als Museum und Café dient. Gegenüber liegt der Bork Vikingehavn, ein rekonstruiertes Wikingerdorf mit alten Hütten und Marktplatz (beide). Hier waren wir vor vielen Jahren schon mal, und da dort heute auch ziemlich viele Autos parken, beschließen wir, gemütlich weiterzufahren.

Der Fals Kro Bork Vikingerhavn

Weiter geht es nach Nymindegab, von hier aus ist es nur ein Steinwurf bis zu den Dünen und zum Strand. Am Himmel aber ziehen dunkle Wolken auf, und so treten wir langsam wieder den Rückweg an. Wir nehmen die Abzweigung nach Sdr. Bork, und von dort wieder den Weg zurück nach Bork Havn.

Bork Havn Surfschule am Ringköbing Fjord - heute mangels Wind kaum Betrieb…

Unsere Suche nach frischem Fisch am Hafen bleibt leider erfolglos, der örtliche Fischverkäufer hat offenbar schon länger geschlossen. Also decken wir uns erneut beim Spar ein und genießen später vor dem Womo geräucherte Makrele, Lachs und andere Köstlichkeiten.

23.8.12: Weiter nach Bork Havn!

Mela ist heute zuerst wach, ich bin für Kaffee zuständig. Wir sind schon um kurz nach acht bei der Ver- und Entsorgung, und wenig später beim Check-Out. Um kurz nach neun sind wir bei der Tankstelle, und nach dem Volltanken geht es um 9:15 Uhr auf den Römö-Damm! Unsere Route führt uns heute über Ribe, vorbei an Esbjerg, nach Varde und später über kleine Landstrassen nach Bork Havn. Die Rezeption am hiesigen Campingplatz hat bei unserer Ankunft noch geöffnet und wir bekommen einen tollen Platz zugewiesen, der auch für unser langes Mobil perfekt passt! Und außerdem stehen wir hier – dank ACSI-CampingCard – für nur 16€/Nacht, inklusive allem!

Es ist ziemlich windig, aber trotzdem sehr warm, und wir genießen den Nachmittag vor dem Womo. Später geht es zum Einkaufen in den nahen Spar. Abends gibt es lecker breite Nudeln mit Gemüse-Bolognese, natürlich frisch gemacht. Abends schauen wir noch eine amerikanische Serie im Fernsehen, und danach ziehen wir uns in die Koje zurück.

22.8.12: Ein letztes Mal: Strand!

Letzte Nacht ist ein heftiges Gewitter über uns hinweg gezogen. Und auch morgens regnet es noch vereinzelt. Ich mag heute irgendwie nicht aus dem Bett, und so ist Mela heute zuerst auf den Beinen und geht mit Bobby raus.

Nach und nach kommt die Sonne wieder raus, und sie macht auch ordentlich warm. Ein stürmischer Wind bleibt jedoch, und der begleitet uns auch den ganzen Tag.

Wir frühstücken gemütlich, später sitzen wir dann draußen. Am frühen Nachmittag dann fahren wir noch einmal mit dem Fahrrad zum Strand. Obwohl der Weg eigentlich nicht weit ist, ist es bei dem stürmischen Wind doch beschwerlich. Heute ist vergleichsweise wenig Betrieb am Strand, Bobby darf frei rennen, und wir schauen eine Zeit lang den wenigen mutigen Schwimmern zu, die sich in die Fluten stürzen. Immerhin hat es ganz schöne Wellen, das ganze ist also nicht zu unterschätzen.

Den Sturm kann man hier nur erahnen - die Räder mussten wir auf den Boden legen, sonst hätte sie der Wind umgeworfen Die Kunst besteht darin, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben UND den Hund festzuhalten… Der Strand - heute herrscht hier wenig Betrieb

Auf dem Rückweg geht’s noch zum Einkaufen, danach verlade ich die Räder und den Croozer im Womo. Schießlich wollen wir morgen früh weiter!

Zeit zum in der Sonne liegen bleibt natürlich trotzdem noch, allerdings diesmal mit Windschutz an den Ohren…

Bobby erst ganz brav… … und später dann belagert er mich!

21.8.12: Endlich Wolken!

Heute früh ist es durchgehend bewölkt, und die Temperatur ist auf angenehme 18 Grad gefallen. Wir haben uns heute nichts besonderes vorgenommen, und so genießen wir einfach den Tag. Gegen Mittag können wir sogar die Markise ausfahren, da es praktisch keinen Wind gibt und die Sonne wieder mehr durch die Wolken dringt. Mela bereitet wieder ein paar köstliche Hot-Dogs dänischer Art zu, die wir genussvoll verschlingen!

Endlich finde ich auch Gelegenheit, den Fliegenfriedhof von der Frontscheibe zu entfernen, und auch die Frontmaske kommt nicht zu kurz. Zum Schluss wieder ordentlich aufpoliert, so dass alles wieder schön glänzt ;=))

Später dann kann ich auch meinen Blog wieder aktualisieren und ein paar Bilder hochladen. Nach dem Abendessen schließlich schauen wir noch eine Runde CSI Miami, ehe wir uns dann müde und zufrieden in die Koje zurückziehen.

20.8.12: Mit dem Roller nach Ribe!

Heute morgen bin ich wieder um halb acht mit Bobby unterwegs. Mela schläft etwas länger, und ich koche derweil Kaffee. Es ist heute zwar sonnig, aber merklich kühler, und es weht ein frischer Wind. Während wir gestern morgen noch im Schatten saßen, suchen wir heute die Sonne…

Nach Mittag holen wir den Roller aus der Garage.

Startklar machen…

Anschließend unternehme ich eine Erkundungstour in den Süden der Insel (nach Havneby, wo die Sylt-Fähre ablegt), und dann über den Römö-Damm.

Mit dem Roller in Havneby! Fischkutter zurück in Havneby…

Weiter geht es nach Norden bis nach Ribe! In Ribe fahre ich zum Parkplatz südlich der Stadt, hier gibt es auch einen Stellplatz für Wohnmobile (sogar mit Entsorgungs-Gulli und Wasserhahn – allerdings weisen die Schilder darauf hin, daß Camping verboten ist, ob man hier also übernachten darf, ist mir nicht ganz klar). Zu Fuß sind es nur ein paar Meter in die Innenstadt. Zu meiner Überraschung ist der Dom eingerüstet und der Platz drumherum eine einzige große Baustelle! Sogar eine Art „archäologische Ausgrabung“ unter einem großen Zelt gibt es zu sehen! Ich umrunde den Dom, mache ein paar schöne Fotos und danach trete ich wieder den Rückweg an.

Der legendäre Dom zu Ribe - diesmal eingerüstet Neben dem Dom: Hans Tausen Haus Glas-Galerie im Hans Tausen Haus

Archäologische (?) Baustelle neben dem Dom Darf auf keinen Fall fehlen: eines der ältesten Gasthäuser Dänemarks

Auf Römö angekommen tanke ich den Roller wieder voll und fahre noch beim Supermarkt vor dem Campingplatz vorbei. Wir brauchen unbedingt noch Hotdog-Brötchen und Getränke für das Abendessen!

Wir sitzen noch eine ganze Weile draußen und genießen die Sonne.

Vor dem Womo - und ich hole mir einen Sonnenbrand!

Und dann entscheiden wir uns spontan, den eigentlich für morgen geplanten Besuch beim Italiener hier am Campingplatz vorzuziehen. Bei unserer Ankunft ist noch nicht so viel Betrieb, wir bekommen einen schönen Fensterplatz und bestellen – natürlich – die legendäre Pizza Mafiosa! Und wir werden NICHT enttäuscht! Dazu ein frisch gezapftes Fadøl, das es hier sogar in einer Version mit 0,75l im Glas gibt. Zusammen einfach hervorragend, mindestens so gut wie bei unserem letzten Besuch vor etlichen Jahren, wenn nicht sogar besser!

Vor der Pizza… … und nach der Pizza!

Nach unserer Rückkehr am Womo schauen wir noch ein bisschen fern, dann fallen wir müde und satt ins Bett!

19.8.12: Insel-Radtour

Nach der üblichen Prozedur mit Bobby und dem Kaffeewasser frühstücken wir heute draußen. Es ist schon früh recht warm und es geht nur ein lauer Wind. Wie gesagt, so kennen wir Dänemark eigentlich überhaupt nicht…

Gegen Mittag satteln wir die Räder und montieren den Croozer (Anhänger) für Bobby zusammen. Danach geht es auf Tour, zunächst ein Stück in Richtung Festland und dann nach Norden hoch.

Fahrradtour - wir erkunden dieses Mal den Norden

Allerdings endet die Straße recht abrupt an einem militärischen Sperrgebiet. Schilder klären darüber auf, dass hier immer wieder Piloten trainieren. Dazu sind auf dem Gelände feindliche Atrappen platziert, die man bei genauem Hinsehen mit bloßem Auge erkennen kann. Der Gebrauch von Ferngläsern ist übrigens untersagt, weil die Piloten ihre Ziele hier mit Laser anvisieren! Übrigens: die schwarzen Kugeln sind nicht gehißt, es finden heute also keine Übungen statt…

Blick von der Plattform über das militärische Sperrgebiet

Wir fahren gemütlich wieder zurück und machen noch an einem Museums-Café (Nationalmuseets Kommandørgården) halt, das wir schon bei der Hinfahrt entdeckt hatten. Die frisch gezapfte dunkle Halbe kostet hier unglaubliche 6,90 €, aber wir genießen den Aufenthalt im Museums-Garten trotzdem!

Das Museum Bier mit Goldstaub ;=)) Im Museums-Café

Auf dem Rückweg machen wir noch beim Supermarkt hier direkt vor dem Campingplatz Station, und außerdem verlängern wir an der Rezeption unseren Aufenthalt um zwei weitere Nächte. Es gefällt uns hier super, und so werden wir noch bis Donnerstag hier bleiben!

Abends macht Mela Hotdogs nach dänischer Art. Einfach lecker!

Selbstgemachte dänische Hotdogs!

Nach der abendlichen Serie im Fernsehen ziehen wir uns dann schließlich in die Koje zurück!

18.8.12: Endlich Dänemark!

Ich bin heute morgen schon früh mit Bobby draußen und setze Kaffee auf. Der fahrende Bäcker kommt heute um zehn nach acht, danach wird gemütlich gefrühstückt. Schließlich machen wir uns wieder reisefertig, und um halb zehn geht es los. Auf nach Dänemark! Unser Tatendrang wird allerdings gleich wieder gebremst, denn kaum sind wir auf der Autobahn, stecken wir schon im ersten Stau…

Die Fahrt verläuft insgesamt sehr zäh, besonder der Elbtunnel (eine Röhre wegen Baustelle gesperrt) hält uns ziemlich auf. Erst hinter Flensburg fließt der Verkehr endlich ohne Stau!

Unterwegs machen wir Rast… Der Fahrer in seinem Element! Bobby liest die Karte…

Schließlich erreichen wir nach knapp 295 km die Insel Rømø und den Camping Lakolk! Zu unserer Überraschung ist hier die Hölle los: trotz (oder gerade wegen) der Temperaturen über 30 Grad scheint halb Dänemark auf der Insel unterwegs zu sein! Der Check-In am Campingplatz geht dafür erstaunlich reibungslos, wir bekommen einen Platz ganz nach Wunsch und für unser großes Mobil geeignet.

Und das ist schon der Römö-Damm! Unser Top-Platz!

Als wir dann aber zu Fuß den Strand erkunden, sind wir endgültig sprachlos: wir können vor lauter Autos das Wasser nicht sehen! Und das ist schon erstaunlich, schließlich ist Rømø die Insel mit Nordeuropas breitestem Sandstrand! So kennen wir den Sandstrand und die Insel wirklich nicht, bei unseren letzten Besuchen war es jeweils wenigstens zwei Wochen später im Jahr, wenigstens zehn Grad kühler und am Strand gab es nur wenige Autos. Und gebadet haben damals nur die Unerschrockenen…

Vor dem Camping Lakolk Die Rezeption Vierspurige Zufahrt zum Strand!

Am Strand Bobby macht vor lauter Freude einen Riesen-Sprung!

Zurück am Womo können wir dann beobachten, wie sich der Platz mehr und mehr füllt. Bis zum späten Abend kommen Womos und Wohnwagengespanne an, auch Zelte sind dabei. Aber auch hier läuft alles in geordneten Bahnen. Wir vespern heute und schauen uns noch eine Serie im Fernsehen an, ehe wir gegen halb elf ins Bett fallen!

17.8.12: Weiterfahrt nach Egestorf

7:00 Uhr: Aufstehen, Kaffee kochen, mit Bobby rausgehen. Kaum haben wir den Kaffee getrunken, werden wir schon von Herrn Steitz begrüßt…

Bereits um Viertel vor elf ist unser Womo fertig. Und nicht nur, dass die Inspektion gemacht wurde, auch unsere Eingangstüre wurde perfekt justiert!

Also auf in Richtung Autobahn. Wir haben heute 480km vor uns, entsprechend lange dauert die Fahrt. Gegen 18:45 Uhr treffen wir auf dem Stellplatz beim Aquadies ein. Die erste „Ebene“ ist bereits voll, so übernachten wir heute in der zweiten Reihe. Der freundliche Herr auf dem Fahrrad ist auch schon da und kassiert die Übernachtungsgebühr in Höhe von 7,- €. Danach gibt es Schweinesteak mit gefüllten Gnocchis und Soße, und nach einem Abendfilm geht es ab in die Koje!

16.8.12: Abfahrt!

Heute morgen werden die restlichen Sachen eingepackt, und danach geht es los!

Abfahrt: 11.30 Uhr bei km 22940

Ziel der heutigen Etappe: die Fa. Bosch-Service Steitz in Groß-Gerau.

Zuerst machen wir einen Zwischenstop in Neckarsulm beim Stellplatz am Aquatoll und füllen den Frischwassertank voll. Dann geht es weiter.

Wir sind dank der freien Autobahn schon recht früh da, nämlich gegen kurz vor drei Uhr.  Wir dürfen schon einen freien Platz auf dem Hof einnehmen, und außerdem dürfen wir auch auf dem Hof übernachten. So sind wir morgen früh garantiert pünktlich da!

Ankunft: 14:50 Uhr bei km 23080